DSGVO-Richtlinie

Abqelmor (im Folgenden „wir“) erläutert mit dieser DSGVO-Richtlinie die grundlegenden Anforderungen und Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten bei der Nutzung unseres deutschen Online-Shops. Die Verarbeitung erfolgt unter Berücksichtigung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und weiterer anwendbarer deutscher Datenschutzvorschriften.

Diese Richtlinie beschreibt die Grundsätze der Datenverarbeitung, die Rechte betroffener Personen sowie die organisatorischen und technischen Maßnahmen, die für eine rechtmäßige und nachvollziehbare Verarbeitung berücksichtigt werden.

1. Geltungsbereich

Diese Richtlinie gilt für die Verarbeitung personenbezogener Daten, die im Zusammenhang mit der Nutzung unseres Online-Shops und der Inanspruchnahme der angebotenen Leistungen erfolgt.

Hierzu gehören insbesondere die Registrierung eines Kundenkontos, die Anzeige und Auswahl von Produkten, die Durchführung von Bestellungen, die Zahlungsabwicklung, die Organisation von Lieferungen und die Bearbeitung von Kundenanfragen.

Auch personenbezogene Daten, die im Zusammenhang mit Stornierungen, Rückgaben, Umtauschvorgängen oder Erstattungen verarbeitet werden, fallen unter diese Richtlinie.

Die Verarbeitung kann Identifikationsdaten, Kontaktdaten, Bestellinformationen, erforderliche Zahlungsreferenzen sowie technische Nutzungsinformationen umfassen.

Wir berücksichtigen die jeweils anwendbaren Datenschutzanforderungen unabhängig davon, ob personenbezogene Daten unmittelbar durch eine Eingabe oder im Rahmen technisch erforderlicher Vorgänge verarbeitet werden.

2. Allgemeine Grundsätze der Datenverarbeitung

Die Verarbeitung personenbezogener Daten orientiert sich an den Grundsätzen des Artikels 5 DSGVO.

Personenbezogene Daten werden auf rechtmäßige, faire und für betroffene Personen nachvollziehbare Weise verarbeitet. Für jeden Verarbeitungsvorgang wird eine geeignete Rechtsgrundlage berücksichtigt.

Die Erhebung erfolgt für festgelegte, eindeutige und legitime Zwecke. Eine Weiterverarbeitung für damit unvereinbare Zwecke erfolgt nicht ohne eine entsprechende rechtliche Grundlage.

Wir beschränken die Verarbeitung grundsätzlich auf diejenigen Informationen, die für den jeweiligen Zweck angemessen und erforderlich sind.

Soweit personenbezogene Daten für einen bestimmten Vorgang benötigt werden, achten wir auf ihre sachliche Richtigkeit und ermöglichen erforderliche Berichtigungen.

Die Speicherung erfolgt grundsätzlich nur für den Zeitraum, der für den jeweiligen Verarbeitungszweck oder zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist.

Darüber hinaus berücksichtigen wir angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit personenbezogener Daten.

3. Rechte betroffener Personen

Betroffene Personen können die ihnen nach der DSGVO zustehenden Rechte im Rahmen der jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen ausüben.

Nach Artikel 15 DSGVO besteht das Recht, Auskunft über die Verarbeitung personenbezogener Daten und die gesetzlich vorgesehenen ergänzenden Informationen zu erhalten.

Gemäß Artikel 16 DSGVO können unrichtige personenbezogene Daten berichtigt und unvollständige Angaben vervollständigt werden.

Unter den Voraussetzungen des Artikels 17 DSGVO kann die Löschung personenbezogener Daten verlangt werden. Bestehen gesetzliche Aufbewahrungspflichten oder andere zulässige Gründe für eine weitere Speicherung, werden diese entsprechend berücksichtigt.

Artikel 18 DSGVO sieht unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung vor.

Soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, kann nach Artikel 20 DSGVO die Bereitstellung personenbezogener Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format verlangt werden.

Nach Artikel 21 DSGVO besteht unter den dort genannten Voraussetzungen das Recht, einer Verarbeitung personenbezogener Daten zu widersprechen.

Eine auf Einwilligung beruhende Verarbeitung kann durch Widerruf der Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft beendet werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt hiervon unberührt.

Betroffene Personen haben außerdem das Recht, sich bei einer zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren.

Anfragen zur Ausübung dieser Rechte können über die unten angegebenen Kontaktdaten eingereicht werden. Wir bearbeiten entsprechende Anliegen innerhalb der gesetzlichen Fristen und können bei Bedarf angemessene Informationen zur Identitätsprüfung anfordern.

4. Pflichten der an der Verarbeitung beteiligten Stellen

Bei der Verarbeitung personenbezogener Daten berücksichtigen wir die datenschutzrechtlichen Pflichten, die sich aus unserer jeweiligen Rolle und dem konkreten Verarbeitungsvorgang ergeben.

Hierzu gehört insbesondere die Festlegung rechtmäßiger Verarbeitungszwecke, die Auswahl geeigneter Rechtsgrundlagen und die Bereitstellung der gesetzlich erforderlichen Informationen.

Soweit personenbezogene Daten durch beauftragte Dienstleister in unserem Auftrag verarbeitet werden, berücksichtigen wir die Anforderungen des Artikels 28 DSGVO. Dies umfasst insbesondere geeignete vertragliche Regelungen über den Gegenstand, den Umfang und die zulässigen Zwecke der Verarbeitung.

Beauftragte Stellen sollen personenbezogene Daten nur im Rahmen der jeweils geltenden Vereinbarungen und rechtlichen Anforderungen verarbeiten.

Wir berücksichtigen außerdem die Notwendigkeit angemessener technischer und organisatorischer Schutzmaßnahmen sowie einer nachvollziehbaren Zuordnung von Zugriffsberechtigungen.

Soweit nach den gesetzlichen Bestimmungen erforderlich, werden Verarbeitungsverfahren dokumentiert und bestehende Maßnahmen überprüft.

Bei datenschutzbezogenen Anfragen oder festgestellten Sicherheitsproblemen unterstützen die jeweils beteiligten Stellen die erforderliche Prüfung im Rahmen ihrer rechtlichen und vertraglichen Pflichten.

5. Datenübermittlung

Eine Übermittlung personenbezogener Daten erfolgt grundsätzlich nur, wenn sie für einen rechtmäßigen Zweck erforderlich ist und eine geeignete Rechtsgrundlage besteht.

Im Rahmen einer Bestellung können erforderliche Informationen beispielsweise an Zahlungsdienstleister, Transportdienstleister oder beauftragte Stellen zur technischen Bestellabwicklung übermittelt werden.

Dabei beschränkt sich der Umfang der übermittelten Daten grundsätzlich auf diejenigen Informationen, die für den jeweiligen Vorgang benötigt werden.

Soweit personenbezogene Daten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeitet werden oder von dort aus zugänglich sind, berücksichtigen wir die Anforderungen der Artikel 44 bis 49 DSGVO.

Je nach Verarbeitungssituation können hierfür insbesondere ein anwendbarer Angemessenheitsbeschluss oder geeignete Garantien wie die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission herangezogen werden.

Erforderlichenfalls prüfen wir ergänzende Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Informationen.

Personenbezogene Kontaktdaten werden von uns nicht verkauft. Eine Übermittlung zu anderen Zwecken erfolgt nur, soweit dafür eine geeignete rechtliche Grundlage besteht.

6. Maßnahmen zur Einhaltung der Datenschutzanforderungen

Wir berücksichtigen bei der Gestaltung und Durchführung unserer Datenverarbeitung die Grundsätze des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen gemäß Artikel 25 DSGVO.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten soll auf den jeweiligen Zweck begrenzt bleiben. Nicht erforderliche Informationen sollen nach Möglichkeit nicht erhoben oder weiterverarbeitet werden.

Zum Schutz personenbezogener Daten können TLS-verschlüsselte Datenübertragung, Zugriffsbeschränkungen, Berechtigungsverwaltung und weitere dem jeweiligen Risiko angemessene Sicherheitsmaßnahmen eingesetzt werden.

Die technische Verarbeitung von Kartenzahlungen erfolgt in einer Zahlungsumgebung, die die einschlägigen PCI-DSS-Anforderungen berücksichtigt. Vollständige Zahlungskartendaten werden von uns nicht gespeichert.

Soweit gesetzlich erforderlich, berücksichtigen wir die Dokumentation von Verarbeitungstätigkeiten und die Prüfung möglicher Datenschutzrisiken.

Bei Verarbeitungsvorgängen, die voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen mit sich bringen, wird die Erforderlichkeit einer Datenschutz-Folgenabschätzung gemäß Artikel 35 DSGVO geprüft.

Werden Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten festgestellt, beurteilen wir die möglichen Auswirkungen und ergreifen die nach den Umständen erforderlichen Maßnahmen.

Soweit die Voraussetzungen des Artikels 33 DSGVO erfüllt sind, erfolgt eine Meldung an die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde innerhalb der gesetzlichen Frist. Falls ein hohes Risiko für betroffene Personen besteht und die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, wird eine Benachrichtigung gemäß Artikel 34 DSGVO berücksichtigt.

Die eingesetzten Datenschutzmaßnahmen können bei Änderungen der technischen Abläufe, der gesetzlichen Anforderungen oder der erkennbaren Risiken angepasst werden.

7. Kontakt

Bei Fragen zu dieser DSGVO-Richtlinie, zur Verarbeitung personenbezogener Daten oder zur Ausübung gesetzlicher Datenschutzrechte können Sie unseren Kundenservice kontaktieren.

Unsere Servicezeiten sind Montag bis Freitag von 09:00–12:30 / 14:00–18:00 Uhr (Mitteleuropäische Zeit).

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